tt=est

Implantate

Das Einsetzen von Implantaten gehört in der Zahnmedizin zu den sichersten und effektivsten Behandlungen. Implantate ersetzen fehlende Zähne, ohne die benachbarten Zähne zu beschädigen. Bei DENTestetica werden Implantatbehandlungen ausschließlich von Fachärzten mit dem zweiten Spezialisierungsgrad in  Dentalchirurgie, zahnärztlicher Prothetik oder Parodontologie ausgeführt, die Kurse für Fortgeschrittene in diesem Bereich absolviert haben.

 

Das Implantieren verläuft schmerzlos, weil es unter lokaler Betäubung oder auf Wunsch unter Sedoanalgesie im Beisein eines Anästhesisten ausgeführt wird. Wir verwenden bewährte Implantatsysteme mit einer internationalen Garantie (sog. Implantatpass). Die Titanimplantate (Titanstifte) werden mithilfe rotierender Dentalinstrumente und Piezo-Lasern (verwendet auch in der Neurochirurgie) neuster Technologie eingesetzt. Dem Positionieren der Implantate geht eine präzise dreidimensionale Diagnose voraus, die mit einem Volumentomographie-Gerät ausgeführt wird.

 

 

Was ist ein Zahnimplantat? Wie wird es eingesetzt?

 

Ein Zahnimplantat ersetzt eine natürliche Zahnwurzel. Zurzeit stellen Zahnimplantate die beste Methode des Zahnersatzes dar. Sie sind keine traditionellen Lückenfüller. Dank ihnen können die verlorenen Zähne in ihrer alten Funktion ästhetisch rekonstruiert werden.

Ein Implantat besteht für gewöhnlich aus drei Teilen: einem im Knochen verankerten Implantatkörper, einem aus Titan oder Keramik gefertigten Stützpfeiler/-pfosten, sog. Abutment und der prothetischen Versorgung sog. Suprakonstruktion (Kronen, Brücken- oder Prothesen).

Der größte Vorteil eines Implantats ist, abgesehen von seinem natürlichen Aussehen, dass es beim Kauen die Funktion eines echten Zahns übernimmt. Der Druck beim Kauen wird übernommen und an den Kieferknochen, sowie an die Zähne, weitergegeben, was den Knochen stärkt und vor Knochenschwund bewahrt. Brücken und andere Zahnprothesen erfüllen diesen Zweck nicht.

 

 

Was bedeutet implantieren?

 

   

Der Implantatkörper ist aus Titan gefertigt. Titan weist eine hohe Biokompatibilität auf, weil es keine allergischen Reaktionen auslöst. Es ist antiferromagnetisch, weshalb auch Patienten mit Implantaten eine Magnetresonanztomographie/-Untersuchung (MRT) durchführen lassen können.  Die Oberfläche des Implantatkörpers ist mit einer sehr rauen, Poren bildenden Substanz beschichtet, die die Osseointegration des Implantats (das Verbinden des Implantats mit dem Knochen) beschleunigt. Nach dem Einsetzten des Implantatkörpers, das unter örtlicher Betäubung erfolgt, wird die Schleimhaut an dieser Stelle vernäht. Innerhalb von 4-6 Monaten verbindet sich die äußere Schicht des Implantatkörpers mit den umgebenden Knochenzellen zu einer stabilen Trägereinheit. Der herausragende Teil des Implantats wird mit einer  speziellen Kappe verdeckt, die das Wachstum des Zahnfleischgewebes um den Implantatkörper herum stimuliert. Nachdem das Zahnfleisch verheilt ist, wird der Stützpfeiler angebracht, an den der Zahnersatz angeschraubt oder geklebt wird. An den Seiten werden für gewöhnlich Stützpfeiler aus Titan und Metallkeramik-Kronen eingesetzt. Im vorderen Bereich der Mundhöhle, dort wo die Zähne sichtbar sind, sobald der Patient lächelt, entscheidet man sich für Keramikstützpfeiler und Zirkonkronen.

Um mehr über eine Implantatbehandlung zu erfahren, können Sie sich unsere 3D-Animation anschauen.

 

Vor- und Nachteile einer Implantatbehandlung

 

Vorteile der Zahnimplantate:

  • Die fehlenden Zähne werden unter ästhetischen und funktionellen Gesichtspunkten in äußerst naturnaher Weise wiederaufgebaut (Implantate gleichen in Funktion und Aussehen den natürlichen Zähnen). Das Zahnimplantat ersetzt die Zahnwurzel, die sich exakt an der gleichen Stelle im Knochen befindet.
  • Die an die Zahnlücke grenzenden Zähne müssen nicht geschliffen werden, wie das beim Anbringen von Brücken der Fall ist.
  • Der Kieferknochen wird geschützt, weil das Implantat die Kaukraft direkt auf den Knochen überträgt. Ein Zahnimplantat schützt folglich vor Knochendegeneration, die nach Zahnverlust auftritt.
  • Herausnehmbarer Zahnersatz gewinnt mehr Stabilität, weil er mit Riegeln an den Implantaten befestigt werden kann. Dies erweitert die Gestaltungsmöglichkeiten von Zahnprothesen aller Art und erhöht den Komfort des Patienten.
  • Relativ niedrige Kostenbilanz: Die Lebensdauer einer Brücke beträgt 8-10 Jahre, herausnehmbarer Zahnersatz 3-5 Jahre. Implantate haben dagegen die gleiche Lebensdauer wie natürliche Zähne und müssen nicht ausgetauscht werden (wenn sie nicht mechanisch beschädigt werden).

 

Nachteile der Zahnimplantate:

  • Im Vergleich zu konventionellen Methoden (Brücken und Zahnprothesen) dauert die Behandlung länger und ist durch die Heilungszeit des Knochens bedingt.

Indikation für die Verwendung der Zahnimplantate

Indikation:

  1. Einzel- oder mehrere Zahnlücken am Stück
  2. abwechselnd auftretende Zähne und Zahnlücken
  3. zahnloser Kiefer
  4. angeborener Zahnmangel
  5. Unverträglichkeit bei herausnehmbaren Zahnprothesen
  6. Instabilität herausnehmbarer Zahnprothesen (Probleme beim Kauen, weil die Prothese keinen festen Halt hat)

Zahnimplantate sind sicher und effektiv. Sie schließen Zahnlücken ohne die Nachbarzähne zu beschädigen. Sie erfordern jedoch einen chirurgischen Eingriff, bei dem ein Implantatkörper aus Titan im Kieferknochen eingepflanzt wird. Dies bedeutet, dass diese Methode nicht bei jedem Patienten möglich ist. Um einen optimalen  Behandlungsplan zu erstellen, bedarf es einer zusätzlichen Beratung.

Gegenindikation:

  1. Junges Alter, unter 16 Jahren, aufgrund des  noch andauernden Knochenaufbaus
  2. Schwangerschaft
  3. Bruxismus (unbewusstes Zähneknirschen): Einsetzen der Implantate ist nur bei Tragen einer Schutzschiene möglich
  4. schlechte Knochenqualität an der für das Implantat vorgesehenen Stelle (keine absolute Kontraindikation, da der Knochen zuvor gestärkt werden kann)
  5. Nikotinabhängigkeit als Ursache für verlangsamte Heilung
  6. übermäßiger Alkohol- und Drogenverbrauch als Ursache für gebremste Heilung des Zahnhalteapparats
  7. Erkrankungen des Zahnhalteapparats (diese müssen vor der Implantation behandelt werden)
  8. Geschwächtes Immunsystem, Störungen des Heilungsprozesses, gestörte Hämostase (Blutgerinnung), eine lange Steridentherapie, Autoimmunerkrankungen, Krebs sowie Chemo- und Radiotherapie, fortgeschrittene und komplizierte insulinabhängige Diabetes.

Zahnimplantate stellen eine der effektivsten und sichersten Methoden des Zahnersatzes dar. Die statistische Erfolgsquote liegt bei 95-97%. Es kommt nur selten vor, dass das Implantat sich nicht mit dem Knochen verbindet oder vom Körper abgestoßen wird. Entscheidend ist dabei, ob die Stelle, an der implantiert werden soll, nach dem Zahnverlust ausgeheilt ist. Die Behandlung darf also nicht direkt nach dem Zahnverlust erfolgen. Sollte ein Implantat vom Körper abgestoßen werden, heißt es noch nicht, dass die Implantatbehandlung gescheitert ist. Nach 2-3 Monaten, wenn der Knochen wieder geheilt ist, kann ein Implantat wieder an der gleichen Stelle eingepflanzt werden.

 

Kann provisorischer Zahnersatz während der Heilung des Schleimgewebes getragen werden?

Die Implantologen bei DENTestetica lassen ihre Patienten während der Implantatbehandlung nie „zahnlos“. Für uns ist es selbstverständlich, dass jeder so schnell wie möglich normal funktionieren möchte. Deswegen garantieren wir für die Zeit der Implantatbehandlung  die Anfertigung eines Zahnersatzes, der für ästhetisches Aussehen sowie Komfort beim Essen und Sprechen sorgt, aber auch die Wunde absichert und den Heilungsprozess unterstützt. Der Zahnersatz wird für gewöhnlich vor der Behandlung angefertigt und kann direkt nach Einsetzen des Implantatkörpers im Knochen befestigt werden. Je nach Kondition des Patienten kann das eine provisorische Krone sein, die direkt auf dem Implantat oder auf einem Mikroimplantat (einer kleinen Schraube neben dem Implantatkörper) aufgesetzt wird, bzw. eine Brücke (verstärkt durch Acrylfaser) oder eine Mikroprothese.

Wer darf implantieren?

Implantatbehandlungen werden von vielen Zahnarztpraxen in Polen angeboten. Im Prinzip darf jeder Zahnarzt implantieren, aber nicht jeder hat die dazu nötigen Fähigkeiten und Erfahrung. Eine Implantatbehandlung ist besonders komplex: ein Implantologe muss vielseitig ausgebildet sein und über große Erfahrung in Dentalchirurgie, -prothetik und Parodontologie verfügen. Implantologie und ihre Methoden entwickeln sich dynamisch, was fortwährende Weiterbildung der Ärzte erfordert. Die Zahnkliniken müssen dem Implantatpatienten entsprechende Aus- bzw. Weiterbildungsnachweise ihrer Zahnärzte vorlegen können. Ein Qualitätsmerkmal für polnische Zahnarztpraxen sind Nachweise des Zentrums für medizinische Prüfungen in Lodz (Centrum Egzaminów Medycznych w Łodzi).  Außerdem muss ein Zahnarzt, der mit einem bestimmten Implantatsystem arbeitet, von dem Hersteller geschult und zertifiziert werden. Es ist empfehlenswert, sowohl nach polnischen als auch internationalen Zulassungszertifikaten zu fragen. Ein kompetenter Implantologe wird immer im Stande sein, seinen Patienten die Vor- und Nachteile einer Behandlung ausführlich darzulegen. Der Patient muss einen schriftlichen Behandlungsplan, einschließlich des Kostenvoranschlags, vor dem Behandlungsbeginn bekommen und akzeptieren.

Meet the DENTestetica team of specialists in implantology and prosthodontics:

 

 

 

 

 

 

Zahnarzt Dr Andrzej Gala

Facharzt für Dentalprothetik

Mehr

Zahnarzt Marcin Dyląg

Facharzt für Dentalchirurgie

Mehr

 

 

Kosten einer Implantatbehandlung

 

 

Auf den ersten Blick können Implantatbehandlungskosten sehr hoch erscheinen, vergleichbar mit traditionellem Zahnersatz sind Implantate langfristig jedoch  günstiger und übertreffen konventionelle Zahnprothesen in ihrer Qualität.

Die Vorteile:

  • Implantate gewährleisten dem Patienten exzellenten Tragekomfort.
  • Während die Lebensdauer einer Brücke 8-10 Jahre und die des herausnehmbaren Zahnersatzes 3-5 Jahre beträgt (was weitere Kosten verursacht), halten Implantate so lange wie natürliche Zähne und müssen nicht ausgetauscht werden (sollten sie nicht mechanisch beschädigt werden).
  • Die Zahnimplantatbehandlung verhindert das unnötige Schleifen der Nachbarzähne und wirkt gegen Knochenschwund.
  • Die Implantatbehandlung dauert 4-6 Monate (in besonders komplizierten Fällen bis zu 2 Jahren), was bedeutet, dass die Kosten sich über längere Zeit verteilen.

 

 

 

Mehr zu diesem Thema:

Home page | return to: Unser Angebot

Testimonials

Na naszej stronie stosujemy pliki cookies, które umożliwiają prawidłowe działanie portalu oraz dostosowanie treści do potrzeb użytkownika. W każdej chwili można zmienić ustawienia dotyczące cookies tak, aby nie były one zapisywane. Korzystanie ze strony bez zastosowania takich zmian, oznacza, że cookies zostaną zapisane. Dowiedz się więcej.

Zamknij powiadomienie